Casio Exilim EX-Z5

Mein Motto: “Die Kamera, die man dabei hat, ist besser als keine

Ich fotographiere gerne. Meine Ansprüche und eine kleine Kamera haben sich bisher nicht gerade vereinen wollen. Daher habe ich mir zum Fotographieren eine für mich im Preis-Leistungs-Mix passende Kamera gekauft und für Schnappschüsse diese Casio Exilim EX-Z5.

Casio Exilim EX-Z5 Frontansicht
Frontansicht mit eingefahrenem Objektiv
Casio Exilim EX-Z5 Seitenansicht
Casio Exilim EX-Z5 Rückseite
Rückseite mit 2,5″ Display


Einsatzgebiet:

  • Mal eben für die Hosentasche
  • Für Gelegenheiten, wo eine größere Kamera nicht geeignet ist
  • Für das abfotographieren von Flip-Charts
  • Kleine Filmaufnahmen

Eigentlich bin ich eher zufällig auf die Kamera aufmerksam geworden. Bei dem bekannten Multimediamarkt, stand sie im Herbst 2006 für 199,-€ im Gang und lächelte mich an (Die Kamera). Ich hab Sie in die Hand genommen, kurz ausprobiert und habe Sie gekauft.

Für technische Informationen möchte ich gerne auf die Seite “digitalkamera.de” verweisen. Der direkte Link zu den ausführlichen Details der  Kamera findet Ihr hier.

Nun zu meinen Erfahrungen:
Die Kamera ist mit 5 Megapixeln ausreichend dimensioniert. Je mehr Pixel auf dem Bildchip sitzen, desto mehr muss die Kamerasoftware das Rauschen bei so kleinen Objektiven und Bildchips rausrechnen. Da ich mit der Kamera “nur” Schnappschüsse machen will, reicht das also völlig aus.

Die Verpackung ist gut gestaltet und stabil. Sie enthält neben der Kamera eine Trageschlaufe, ein Ladegerät (BC-11L), einen Akku (NP-20), ein Kamera-spezifisches USB-Kabel, ein kameraspezifisches TV-Kabel, eine CD-ROM mit Treibern und Software und eine Kurzanleitung (mehrere Sprachen, je 18 Seiten).

Auf der CD sind folgende Programme / Dokumentationen  vorhanden:
Photo Loader v2.3 (Win) oder v1.1 (Mac), Photohands v1.0, USB Driver, Adobe Reader 6.0, Direct X v9.c und Handbuch (für die Kamera und die Software)
Die Software habe ich nicht installiert, da ich die SD-Karte mit einem CardReader im Notebook auslese und zum bearbeiten lieber xnView nutze

Die Anleitung habe ich kurz überflogen und erst mal den Akku geladen (Akkus sollen ja vor der ersten Nutzung erst einmal voll geladen werden). Der Ladevorgang bei einem leeren Akku dauerte ca. eine Stunde.

Casio Ladegerät mit Akku Casio Exilim Ladeschale

Der Akku ist ein Lithuium Ionen (LiOn) Akku und  hat eine Spannung von 3,7V und leistet 700mA/h. Der Akku läßt sich nicht falsch herum in die Ladeschale legen, womit ein Verpolen verhindert wird.

Das Stromkabel ist nur 30cm lang, was ich persönlich als positiv empfinde. Im Urlaub oder in der Aktentasche habe ich ein paar Gramm weniger zu tragen und im Hotel liegt das Ladegerät dann nicht auf dem Boden rum.

Die Ladedauer liegt zwischen 30 Minuten (wenn er nicht ganz leer ist) und ca. 60 Minuten.
Der Ladevorgang wird durch eine rote LED angezeigt, welche am Ende des Ladevorganges auf grün wechselt.
Das einsetzen des Akkus in die Kamera ist ebenfalls einfach, da eine kleine Nase das Verpolen der Anschlüsse verhindert. Die Entnahme des Akkus unter dem kleinen Deckel am Boden ist alledings eher was für filigrane Hände, da ein kleiner grauer Schieber beiseite geschoben werden muss und keine Feder den Akku hochdrückt. Der Entnahmevorgang des Akkus ist also besser über Kopf zu erledigen.
Unter der kleinen Klappe (recht leichtgängig) liegt auch der Slot für die SD-Speicherkarte, diese ist mit den Kontakten nach unten und vom Akku weg einzuschieben. Mit einem leichten Druck wird die Karte eingerastet und durch einen weiteren Druck auch wieder entnommen.

Unterseite der Kamera
Unterseite der Kamera mit Akkufach, Speicherkartenfach, PC-Anschluß und Stativgewinde

Hier auf der Unterseite ist die Klappe mit Speicherkarten- und Akkufach, sowie rechts daneben der PC-Anschluß (Casio spezifisch auf USB) und das Stativgewinde zu sehen.
Die Klappe öffnet, wenn man Sie leicht nach vorne zieht, durch eine Feder nach oben. Das Stativgewinde liegt zentral unter dem Objektiv. Da das Stativgewinde mittig unter dem Objektiv liegt, ermöglicht dieses auch Panoramaaufnahmen mit einem Drehteller oder Stativ ohne Winkelversatz.

So, der Akku ist voll, die Kamera kann getestet werden. Auf der Oberseite neben dem Auslöser liegt der Ein-/Ausschaltknopf mit guten Feedback. Ein leichter Druck und schon schiebt sich der Linsenschutz im Objektiv nach oben und unten weg und das Objektiv fährt mit starkem Motor aus.

Casio exilim EX-Z5 von oben

Die Kamera selber hat eine Tiefe von 22mm bei eingefahrenem Objektiv, bei ausgefahrenem Objektiv sind es dann  ca. 38mm. Das Objektiv wird im Tubus bewegt und erzeugt dabei ein typischer Motosgeräusch, was in leiser Umgebung gut zu hören ist. Im normalen Straßen- oder Bürolärm ist das Geräuch aber nicht störend. Während des Zoom-Vorgangs bewegt sich der vordere Teil des Tubus leicht hinein und hinaus

Die Beigaben, eine Speicherkarte fehlte (wie bei fast allen Kameras) und so musste eine aus meinem Sammelkasten rein. Powerknopf gedrückt und mal die Programme ([BS]-Taste) getestet.

Was haben wir denn da so:

  • Automatik-Modus
  • Film
  • Portait
  • Portrait mit Landschaft
  • Portrait bei Kerzenschein
  • Portrait bei Nacht
  • Landschaft
  • Party
  • Kinder
  • Haustier
  • Sport
  • Flora (Makromodus)
  • Nätürliches Grün
  • Herbstblätter
  • Weich fließendes Wasser
  • Spitzendes Wasser
  • Sonnenuntergang
  • Nachtszene
  • Feuerwerk
  • Essen
  • Text
  • Kollektion (der Tüddelkram auf der Fensterbank)
  • Auktion (quasi für ebay)
  • Gegenlicht
  • Anti-Verwacklung
  • Hohe Empfindlichkeit
  • Monochrom
  • Rerto
  • Dämmerung
  • Altes Foto
  • Visitenkarte / Dokument
  • Whiteboard
  • Sprache
  • Anwenderindividuelle Szene
Exilim Programmübersicht Exilim Programmerklärung


Einige Programme sind sicherlich selbsterklärend, aber wer sich mit Zeit und Blende auskennt, benötigt solche Einstellungen nicht. Ich nutze daher meist das BestShot-Programm, wo die Kamera versucht zu erkennen, welche Situation vorliegt und alles selber steuert..Nur in besonderen Situationen (ebay) wechsel ich mal das Programm. Gut finde ich, dass die Programmwahl per Symbol (12 Symbole pro Seite) über das Steuerkreuz recht flott geht. Durch Druck auf die Zoom-Tasten kann man zum aktuellen Symbol noch Kurzinfo’s zum Programm bekommen. Aber hier erstmal die Tasten auf der Rückseite.

Exilim Tasten auf der Rückseite

Ganz oben sieht man noch den zweistufugen (Focus und Auslösen) Auslöser.

  • dann die Zoom Tasten
  • die Umschalttasten für Wiedergabe und Aufnahme
  • die Menütaste (links neben dem Display)
  • das Steuerkreuz mit mittlerem Bestätigungsknopf
  • die Programmtaste

Die Kamera lässt sich einfach und mit einer Hand betätigen. Ist leicht und funktioniert bisher ohne Probleme.
Die einzige Problematik, die Kamera braucht bei wenig Licht manchmal länger um den Focus scharf zu stellen.

Um die Kamera in meinem Aktentrolli oder an der Jeans zu tansportieren habe ich noch eine billige Tasche von Hama gekauft. Mit der Gürtelschlaufe oder einem Karabiner leicht am Gürtel befestigt. Die Tasche ist leicht und recht gut gepolster, der seitliche Reisverschluß ist leichtgängig und scheint auch Wasser abzuhalten.

Hama Kameratasche Hama Kameratasche
Exilim in der Hama-Tasche

… to be continued …

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