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Stromausfall – was nun – was tun?

Wenn der Strom ausfällt, im Winter, was ist zu tun…

Im September 2025 fiel der Strom in Berlin-Köpenick aus, Anfang 2026 im Südwesten Berlins. Beide male waren ca. 50.000 Haushalte (also mehr als 50.000 Personen) betroffen.

Was ist jeweils passiert? Es wurden Trafostationen beschädigt (egal wer, egal warum, nicht unser Thema hier). Somit war die Stromverteilung an die Haushalte gestört.

Wie steht es allgemein in Deutschland um die Stromversorgung? Die Bundesnetzagentur hat Zahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung im Jahr 2024 veröffentlicht. Die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit von Elektrizität je Letztverbraucher lag bei 11,7 Minuten. Im Jahr 2023 lag sie bei 12,8 Minuten.
In Summe ist das nicht viel und wenn der Strom an Stelle A 120 Minuten ausfällt und an Stelle B nur 1 Minute, ist der Schnitt natürlich nicht aussagefähig für die Betroffenen. 
Schaut man sich die Ausfälle je Bundesland an, steht der Norden (mit Berlin) besser da als der Süden, grundsätzlich aber ist die Versorgung in den letzten 20 jähren stabiler geworden. Allerdings sind Stromausfälle durch mutwilliges Herbeiführen oder Wetter bedingt nicht Alltag und deswegen ist die Statistik hier nicht anwendbar.  

Wie kommt der Strom zu uns in den Haushalt?

Als erstes haben wir die Überlandleitungen, die Ihr alle an den hohen Strommasten erkennt, hier ist wirkliche Hochspannung vorhanden. Die Ferntransportnetze haben meist 380.000V (380kV), die Regionalnetze meist 110.000V (110kV). Diese werden dann für die die Städte und Gemeinden auf 20.000V bis 30.000V heruntergewandelt und von lokalen kleinen Trafo-Stationen (in der Siedlung) auf die 230V Wechselstrom, bzw. 400V Drehstrom reduziert.

An den großen Kraftwerken wird der Strom eingespeist und mit den Überlandleitungen zu den Städten und Kreisen gebracht, wo Umspannwerke die Spannung reduzieren und auf die Gemeinden oder Stadtbezirke weiterleiten.  In den kleinen Trafostationen in den Bezirken wird dann die Spannung für die Haushalte umgewandelt.

Die Überlandleitungen sind meist wie ein MESH-Netz, wenn irgendeine Leitung ausfällt, gibt es eine andere Leitung, die übernimmt. Das ist über ganz Europa weitestgehend so. Wenn es aber in die mittlere und untere Spannungsebene geht, liegt meist eine Sternverteilung vor. Dieses bedeutet, fällt ein Knoten in der Verästelung aus, sind alle Abnehmer dahinter stromlos.
Und das genau ist in Berlin geschehen. Ein Knoten ist ausgefallen und alle Trafostationen und Haushalte dahinter sind ohne Strom.

Was hat das aber für Folgen?

Als erstes fällt ganz offensichtlich der Strom aus. Kein Licht, keine Heizung, kein kochen, nichts geht mehr. Wer eine Photovoltaik mit Speicher und Notstrom hat, kann natürlich noch etwas Strom nutzen – bis der Speicher leer ist. Ist die PV-Anlage nicht Inselfähig, gibt es auch keinen Strom, auch wenn die Sonne scheint, weil die Wandler auf die externe Netzfrequenz angewiesen sind. Liegt dann noch Schnee auf den Solar-Panele, nützt auch die Inselfähigkeit und Sonne nichts.

Aber was fällt noch aus?

  • Das Internet ist weg. Keine Informationen auf diesem Wege mehr verfügbar.
  • Der Mobilfunk (Telefonie / Internet) ist nach 2-4 Stunden auch weg. Keine Kommunikation, auch nicht mit den Behörden, Polizei oder Feuerwehr. 110 und 112 sind nicht erreichbar. Auch die Notrufknöpfe der Senioren sind funktionslos!
    Die Telkommunikationsanbieter haben meist nur einen Akku-Unterstützung für Ihre Sendemasten von 2-4 Stunden.
    Danach werden Notstromaggregate angeschlossen um einen „Basisbetrieb“ sicherzustellen, das ist ein weit reduziertes Angebot für Sprache und SMS und nicht jeder wird einen Notsendemast mit dem Smartphone empfangen.
  • Keine Heizung mehr (Die Heizung steuert sich ja mit Strom. Hier wird die Umwälzpumpe mit Strom versorgt um das erwärmte Heizwasser durch die Rohre zu den Heizkörpern zu schicken)
  • Kein Kühlschrank funktioniert mehr. OK, 6 Stunden geht das gut, aber dann taut alles langsam auf.
  • Der Wasserversorger hat vielleicht ein Notstromaggregat um weiterhin Druck auf der Wasserleitung zu erzeugen, sicher ist das aber auch nicht. Also gibt es irgendwann kein Frischwasser mehr, keine Klospülung mehr.

Vorsorge !?

Es wird immer wieder betont, jeder soll sich auf Ausnahmesituationen vorbereiten, aber die wenigsten machen wirklich etwas.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (kurz: BBK) informiert in der Presse, das Fernsehen berichtet hierüber, …. man kann und sollte vorsorgen. Die Broschüre kann man kostenlos bestellen oder Online herunterladen. Eine Checkliste kann heruntergeladen werden und sollte nach eigenen Bedürfnissen umgesetzt werden.

Jeder Bürger sollte sich auf seine Bedürfnisse und Möglichkeiten vorbereiten, der Staat (nach dem alle dann sofort rufen) kann und wird nicht jedem helfen können.

Auch die Hilfe untereinander in der Nachbarschaft ist gefragt. Jeder hilft jedem und vor allem müssen wir älteren Menschen unsere Unterstützung aktiv anbieten.
Vielleicht hat ja ein Nachbar einen Kamin und heizt mit Holz, dann kann man was zu Essen mitnehmen und sich dort aufwärmen und Nahrung anbieten. Oder einer hat einen Gaskocher (Camping) und kocht Wasser für Tee und Nudeln und man isst dann zusammen. Der Zusammenhalt ist wichtig.

Das vielbesagte „Kurbelradio“ oder ein modernes Akku-/Batterie betriebenes Radio für UKW (und zukünftig wichtiger DAB+, denn UKW wird bis 2030 weitestgehend abgeschaltet) sollte man zu Hause haben, damit man die offiziellen Informationen der Behörden mitbekommt. Weil ohne Telekommunikation auch keine NINA- / WARN-App mit Informationen versorgt wird.

Wer keine Kerzen im Haus hat, der hat halt Batterien oder Powerbanks (geladen) zu Hause um etwas Licht zu haben. Auch kann man noch mit dem Auto notfalls seine Powerbank und USB-Akku-Geräte laden (natürlich ohne den Motor laufen zu lassen).

Schaut Euch die Broschüre des BBK an, da sind viele Informationen und Tipps drinnen.

Wer kann, kann sich natürlich auch bei Freunden oder Verwandten einquartieren, bzw. temporär in ein Hotel gehen (wenn das Geld reicht).

Schäden durch Stromausfall im Winter

Haben wir permanent über 0 Grad, also keinen Frost, ist es zwar ggf. kalt aber nicht ganz so schlimm. Aber wenn wir permanenten Frost haben, dann kann es große Schäden an den Wasserleitungen (auch Heizung) geben.

Ein modernes Haus (neuer als 2010, wenn man alle Fenster und Türen geschlossen hält) hält die Temperatur  bis zu 6-7 Tage über 0 Grad. Häuser nach 1990 sind da schon nach 3-4 Tagen raus und ältere Häuser halten da manchmal nur 1-2 Tage stand. Aber was bedeutet dieses für alle Wasserführenden Leitungen?

Ist der Frost erstmal im Haus, fangen Wasserleitungen (und das sind Heizungsrohre ja auch) an einzufrieren. Wenn Wasser gefriert, dann dehnt es sich aus, dadurch können Rohre platzen. Das merkt Ihr erstmal nicht, weil es ja Eis ist. Wenn es dann wieder taut, oder der Strom wieder da ist und die Heizung läuft, dann schmilzt das Eis und das Wasser tritt aus den Rissen der Rohre aus und flutet das Haus oder die Wohnung.

Wasser ablassen?

Kann man da selber Abhilfe schaffen? Ja, man kann versuchen die Eis-Risse zu vermeiden. Aber nicht jeder kann und darf das. In Mietwohnungen kann man an der Heizung nichts tun, im Eigenheim oder gemietetem Haus kann man mehr tun.

Wann sollte man dieses tun? Wenn deutlich ersichtlich ist, dass die Versorgung nicht in den nächsten 6 Stunden wiederhergestellt ist und die Räume sich noch über dem Gefrierpunkt befinden.

Wasser ablassen!

Als erstes muss der Druck aus der Wasserleitung, dazu dreht Ihr den Haupthahn der Wasserzufuhr ins Haus zu. Dann öffnet Ihr alle Wasserhähne (Waschbecken, Spüle in der Küche, Dusche, …) auch die im oberen Geschoss) und lasst das Wasser in den Waschbecken, der Dusche ablaufen. Jetzt ist hier möglichst viel Wasser entfernt, welches nun nicht mehr gefrieren kann.

Tipp hierzu: Vorher noch möglichst viele Töpfe und Behälter mit Wasser füllen, dann kann man noch kochen oder die Toilette von Hand spülen.

Heizung absichern

Das selbe wie beim Wasser macht Ihr auch an der Heizung.

  1. Dreht alle Ventile zu und geht an der Heizungsanlage an den Auffüllanschluß. Lasst hier das Heizungswasser ab (Vorsicht). Dadurch reduziert Ihr den Druck aus der Heizungsanlage von ca. 1,5 Bar auf 0.
  2. Nun öffnet die Ventile der Heizkörper wieder und es folgt weiteres Heizungswasser.
  3. Wenn das auch sogut wie raus ist, öffnet mit dem Entlüftungsschlüssel die Entlüftungsventile der Heizkörper. Nun läuft auch das restliche Wasser raus und die Rohre füllen sich mit Luft.
  4. Dreht nun alle Entlüftungsventile und Heizungsregler wieder zu und natürlich auch das Auffüllventil.

Tipp: Lasst Euch vom Heizungsbauer zeigen wie das geht, wenn Ihr es nicht wisst.

Heizung wieder herstellen nach dem Stromausfall

Wenn die Versorgung mit Strom wieder hergestellt ist, müsst Ihr natürlich die Heizungsanlage wieder auffüllen. Wer sich das nicht zutraut, wendet sich bitte an den Heizungsklempner. Wer sich das zutraut, macht das bitte immer Phasenweise.

  1. Alle Ventile sind geschlossen? Heizungsregler und Entlüftungsventile? Kontrolle durchführen, OK.
  2. Alle Heizungsventile (Heizungsregler) aufdrehen (nicht die Entlüftungsventile!).
  3. Auffüllschlauch an Wasserleitung und Auffüllventil anschließen.
  4. Nun nacheinander erst das Frischwasserventil öffnen und dann das Auffüllventil (Damit kein Heizungswasser in den Frischwasserkreislauf zurückfliessen kann).
  5. Beachtet dabei bitte immer Eure Druckanzeige / Display der Heizungsanlage.
  6. Bei 1,5Bar  dreht Ihr das Auffüllventil zu. (Es darf kein Heizungsdwasser in den Wasserkreislauf zurück gedrückt werden!!)
  7. Nun öffnet Ihr im obersten Raum das Entlüftungsventil (macht das am besten zu zweit, einer an dem Heizköper und einer an der heizung) und die Luft entweicht, der Druck im Heizkreislauf sinkt wieder.
  8. Öffnet nun wieder das Auffüllventil bis am Heizkörper Wasser aus dem Entlüftungsventil kommt. Dann dreht das Entlüftungsventil wieder zu.
  9. Das macht Ihr nun nacheinander für alle Heizkörper in jedem Raum und von oben nach unten.
  10. Am Ende schließt Ihr zuerst das Auffüllventil und danach das Frischwasserventil. Nun nehmt den Schlauch vom Auffüllanschluß und lasst 5-10l Frischwasser laufen. Damit verhindern wir weitestgehend, dass sich Heizungswasserrückläufe ins Frischwasser mischen kann. 

Ja das dauert, aber wir wollen ja keine Überraschungen erleben.

Notprogramm für die Heizung

Wenn man eine PowerStation hat, also einen größeren tragbaren Akku der einen oder mehrere 230V Ausgänge hat, dann sollte man den immer geladen aufbewahren. Im Notfall kann der auf Grund der geringen Leistung zwar keinen Herd oder Fön betreiben, aber meist ist die Gas-/Öl-Heizung ja mit einem Schukostecker in einer Wandsteckdose angeschlossen.

Hier geht es nur um den Schutz der Heizungsanlage, nicht um das dauerhafte heizen.

Man kann dann den Stecker der Heizung aus der Wand ziehen und in die PowerStation (notfalls mit einem Verlängerungskabel) stecken. Da eine Heizung meist um die 100W für die Umwälzpumpe und Elektrik benötigt, kann ein 1000W Akku hier für ca. 10 Stunden Strom liefern.
Da die wenigsten Heizungen noch laufen wird der Gasdruck in der Hauszuleitung noch stabil und ausreichend hoch sein, bzw. der Öltank noch gefüllt, und die Heizung könnte Wärme erzeugen.

Aber lasst die Heizung nicht dauerhaft laufen. Schaltet sie lieber alle 3-6 Stunden für kurze Zeit ein, bis das warme Wasser durch alle Heizkörper durch ist und dann wieder aus. So kann man zB 4 mal am Tag die Heizung laufen lassen und kommt mit einem 1000W Akku schon 2-3 Tage weiter, ohne das der Heizkreislauf droht einzufrieren.

Informationen einholen und helfen

Wo bekommt man als Betroffner nun an aktuelle Informationen? Gibt es in meinem direkten Umfeld Personen, die Hilfe benötigen?

  • Das (Kurbel-/Batterie-) Radio. Die lokalen Sender (vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender) bringen Nachrichten hierzu. 
  • Informiert Nachbarn im Haus / Nachbarschaft, um alle auf dem Stand zu halten, oder tauscht neue Informationen persönlich aus.
  • Geht auf die Straße und schaut was Nachbarn machen, an Informationen haben oder Hilfe benötigen.
  • PMR / CB Funk
    • So ein PMR-/CB-Funkgerät braucht keine Lizenz oder Fachwissen, das ist Jedermann Funk.
    • Die Reichweite der PMR Geräte liegt bei ca. 300m (dicht bebaute Siedlung) bis 900m (lockere Siedlung). Die Reichweite der CB-Funk Geräte liegt höher hier kann man bis zu 10km (im freien) oder 3-5 km in lockerer Siedlungsbebeauung erreichen. 
    • So ein Gerät kostet (Batterie oder Akku) um die 100€ und ist meist einfach zu bedienen. Die kleinen bunten Kinderspielzeuge sollte man nicht kaufen. je größer die Antenne, desto besser ist meist die Reichweite.
    • Nutzt den Notrufkanal des PMR (Kanal 8) erstmal zum hören. Zum sprechen kann man sich immer noch zuschalten oder aber auch auf andere Kanäle wechseln.
    • Der Notrufkanal im CB-Funk ist international der Kanal 9 (27,065 MHz) im AM-Betrieb oder Kanal 19 im FM-Betrieb; zusätzlich gibt es in Deutschland den Kanal 3 AM (26,985 MHz) für allgemeine Notrufe und Katastrophenschutz, wobei viele Geräte eine spezielle EMG-Taste haben, die direkt auf Kanal 9 schaltet. 
    • Lasst das Gerät nicht dauerhaft an, dann ist der Akku bald leer.
      Meist wird sich zur vollen Stunde ausgetauscht, oder auch nur alle 3 oder 6 Stunden. 
    • Lasst aktuellen Sprecher ausreden und geht bei Bedarf bitte erst nach dem Sprecher auf Sendung. Legt Euch hierzu einen Rufnamen („Wilder Adler“ oder „Baustellen Hermann“ oder einfach nur „Rüdiger“) zu. Damit der andere Euch auch ggf. direkt ansprechen kann. 
    • Und NEIN, die Behörden (Polizei, Feuerwehr, …) hören den Funk nicht aktiv ab. Wenn möglich übernimmt einer in der Nachbarschaft dann den direkten Kontakt zur nächsten Polizeiwache oder Feuerwehrwache. So kann dieser bei Bedarf schneller einen Rettungswagen organisieren, als wenn man erstmal dorthin laufen müsste. 
  • Schaut bei älteren oder kranken Nachbarn vorbei und bietet allgemein Eure ehrenamtliche Hilfe an.
    Vielleicht brauchen (vor allem Alleinstehende ältere Leute) etwas Zuwendung oder Lebensmittel.  

Nahrung, Wasser, Hygiene

Wer sich an der Checkliste des BBK orientiert hat und sich eine Notreserve zugelegt hat, gut. Wer das nicht getan hat ist da schlechter dran. Hier ein paar Tipps:

Nahrung und Medikamente

Als Bewohner einer größeren Stadt ist es durchaus möglich einige km zum nächsten Supermarkt oder zu nächsten Apotheke zu gehen oder zu fahren um sich noch zu versorgen.

Auf dem Lande ist das schon nicht mehr so einfach, weil der nächste Supermarkt ggf. auch 10km oder weiter entfernt ist. Bei Glatteis oder Unwetter wollen und sollten ältere Menschen auch nicht mehr mit dem Auto fahren, da die Unfallgefahr zu hoch ist.

Daher gilt als allgemeine nützliche Nachbarschaftshilfe, wer einkaufen fährt fragt vorher bei den Nachbarn nach ob diese etwas benötigen und bringt das vom Einkauf mit.

Hygiene

Man muss ja nicht zwingend duschen oder baden. Wer das möchte und die Möglichkeit hat, kann ja ins Schwimmbad fahren (sofern dieses nicht vom Stromausfall betroffen ist) oder sich an eine der Notunterkünfte wenden.

Für die tägliche Routine kann man einen Waschlappen nehmen und nass machen und sich damit abwischen. Auf Schminke und ähnliches sollte man dann mal verzichten.

Was ist wenn die Toilettenspülung nicht mehr geht? Auch hier gibt es praktische tipps. Da Eure Toilette ja leer ist, nehmt Ihr einfach einen der Müllbeutel (20l bis 30l) mit oder ohne Griff von der Rolle und hängt ihn in das Toilettenbecken, macht Eurer Geschäft und knotet den Beutel danach zu und werft ihn in die Restmülltonne (nein, kein Biomüll wegen dem Plastikbeutel). Somit fängt es nicht zu stinken an in der Wohnung.

Gesundheit und Arzt

Wenn der Strom ausfällt ist davon meist auch der Arzt in Eurer Umgebung betroffen. Aber viele (vor allem Ältere und Kranke) müssen regelmäßig zum Arzt. Schaut bei Euren Nachbarn vorbei und bietet Eure Hilfe an, macht notfalls mal einen Ausflug mit den Kranken zum Arzt. Dann ist für deren Gesundheit gesorgt und Ihr bekommt vielleicht einen besseren Überblick was ausserhalb Eure 4 Wände so anliegt oder welche Sorgen andere haben.

Geld

Wenn der Strom ausfällt, geht im lokalen Einkaufsort meist keine Kartenzahlung mehr. Hier ist man dann auf Bargeld angewiesen. Das BBK rät auch hier immer etwas Bargeld im Haus zu haben.
Aber jetzt bitte keine hohen Summen. Wenn man zum Beispiel pro Woche im Supermarkt für 2 Personen um die 150€ ausgibt, dann ist das für Notfälle auch ausreichend. 

Am besten ist es wenn man nach dem Einkauf einfach das Münzgeld (ab 20€Cent) und kleine Scheine (bis zu 20€) in einen Spartopf legt. Das erleichtert das Portemonnaie und man hat nach kurzer Zeit schon genug zusammen. Das kommt dann in eine Dose oder Karton und wird an eine definierte Stelle gelegt, an die man in der Regel nicht dran geht, denn sonst ist der „Notgroschen“ leer, wenn man ihn benötigt.

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